Naturheilpraxis Melissa                       Heilpraktikerin Waltraud Rhefus

Heilpraktikerin Waltraud Rhefus

Schröpfen:

Was ist Schröpfen?

Schröpfen zählt zu den ältesten Therapieverfahren und wurde schon ca. 3.000 v. Chr. auf einem mesopotamischen Arztsiegel dargestellt. Im klassischen Griechenland war die Schröpfglocke sogar das Emblem der Ärzte.

Schröpfen ist bis heute in der Naturheilkunde ein vielfach genutztes Mittel gegen unterschiedliche Beschwerdebilder. Ziel des Schröpfens ist es, die Selbstheilungskräfte des Organismus zu stärken oder erst in Gang zu setzen, wenn diese von sich aus nicht dazu imstande sind.

Wissenschaftler der Charité-Universitätsmedizin in Berlin führten eine Untersuchung durch, in der die Effekte der Schröpftherapie auf Patienten mit chronischen Rückenschmerzen studiert wurden. Das Ergebnis: Schröpfen kann die Schmerzsituation von Patienten mit chronischen Beschwerden nachhaltig verbessern. Auch weitere Studien belegen die Wirksamkeit.

Schröpfen lässt sich in idealer Weise mit anderen Heilverfahren kombinieren.

Anwendung / Therapiemöglichkeiten

Beim Schröpfen wird durch mit Feuer erwärmten Schröpfglocken ein Unterdruck in der Glocke erzeugt, welcher zu einem Hochziehen des darunterliegenden Gewebes (meist Muskulatur, Bänder, Sehnengewebe) führt und damit eine vermehrte Durchblutung und Lockerung der Strukturen erzielt.

Das trockene Schröpfen kommt bei chronischen Beschwerden oder zur Vorbeugung zum Einsatz und wird angewendet bei

  •  rheumatischen Beschwerden und  Schmerzen im Muskel- und Bewegungsapparat
  • Arthrosen
  • schmerzhaften Verspannungen der Rückenmuskulatur.

Aber nicht nur im behandelten Gebiet, sondern auch auf die Organe und den gesamten Organismus wirkt die Behandlung als Reflexzonentherapie bei

  • inneren Erkrankungen
  • Erkältungskrankheiten mit Husten (Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung)
  • Kopfschmerzen
  • Probleme im Bereich von Magen, Leber und Galle
  • Menstrua­tions­­beschwerden.

Ebenso bieten sich Schröpfmassagen an. Dabei werden die Gläser über eingeölte Hautpartien bewegt, hierbei entsteht eine stärker durchblutende Wirkung als bei einer gewöhnlichen Massage.

Wirkung

Ein Wärmegefühl, Rötung der Haut und ein angenehm entkrampfendes Gefühl können die Wirkungen der Behandlung sein. Hierdurch ergibt sich eine direkte Einwirkung auf Sehnen-, Muskel-, und Gelenkerkrankungen verschiedenster Art und eine indirekte Einwirkung auf funktionelle Störungen innerer Organe. Allgemein bewirkt die Behandlung mit Schröpfgläsern eine Regulation der Blutverteilung in den betroffenen Regionen.

Schröpfen ersetzt natürlich nicht schulmedizinisch notwendige Behandlungen, wie z.B. Operationen oder den Einsatz von erforderlichen Medikamenten bei akuten oder schweren Krankheiten, denn trotz der hohen Wirksamkeit ist Schröpfen kein Allheilmittel.